81241 München
Telefon 089-82 92 44 44
email:info@dr-dr-lippold.de


Profilkorrektur
Die Attraktivität eines Gesichts hängt von den harmonischen Proportionen des Gesichtsprofils ab. Die Proportionen von Nase und Kinn müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zu einander stehen um ein Gesicht im Profil, also von der Seitenansicht, harmonisch erscheinen zu lassen.
Bereits Leonardo da Vinci hat die Bedeutung der Gesichtproportionen für die Ästhetik des Gesichts erkannt. Ein fliehendes oder hervortretendes Kinn ist ein häufiges Merkmal bei Menschen, deren Gesichter auch durch eine unvorteilhafte Nasenform gekennzeichnet sind. Nicht selten werden Nasenplastik und Profil- oder Kinnkorrektur daher miteinander verbunden.
Einer Korrektur der Größe des Kinns sollte zunächst eine Analyse der Gesichtsproportionen vorausgehen. Hierzu gehört die Profilansicht von Stirn, Nase, Kinn und Hals. Anhand dieser Strukturen werden im Beisein des Patienten der Korrekturbedarf und das zu erwartende Ergebnis festgelegt.
Wenn das Kinn zu groß oder zu klein ist, vorspringt oder zu weit zurücksteht, kann der Kiefer-Gesichtschirurg den Kinnknochen entsprechend „verschieben". Manchmal ist für ein optimales Resultat auch eine Korrektur der Nase erforderlich.
Der Eingriff erfolgt durch einen kleinen Einschnitt im Inneren des Mundes, so dass keine sichtbaren Narben verbleiben. Durch diesen Zugang wird der Kinnknochen gelöst und kann sowohl nach vorne oder hinten wie auch nach oben oder unten verschoben werden. Manchmal kann eine Korrektur auch durch Einbringen eines Kinn Implantates erreicht werden. Bei einem zu großen Kinn reicht manchmal auch eine Abtragung und oder eine Neumodellierung des Knochens aus.
Die Profilkorrektur erfolgt üblicherweise in Vollnarkose. Eine reine Kinnmodellage ist auch in örtlicher Betäubung möglich. Da der Knochen mit kleinen Titanschrauben und Miniplättchen in seiner neuen Stellung fixiert wird, kann der Mund nach dem Eingriff sofort wieder geöffnet werden. Allerdings sollte man mit Schwellungen rechnen, die das Sprechen und Essen in der ersten Zeit nach dem Eingriff beeinträchtigen können.
Dysgnathie Chirurgie
Über Michael Schumachers Gesicht wurde schon viel gerätselt. Warum wirkt sein Kinn so lang und warum klingt seine Stimme so nasal? Der Grund: Michael Schumacher hat eine ausgeprägte Kieferfehlstellung, eine Dysgnathie. Ober- und Unterkiefer sind ungleich entwickelt und die Zahnreihen passen nicht richtig aufeinander. Das disharmonisch wirkende Gesichtsprofil und die Einschränkung der Nasenatmung zählen zu den typischen Folgen. Oft leiden Betroffene auch unter Kiefergelenks-, Kopf- oder Rückenschmerzen. Kieferfehlbildung und Zahnfehlstellungen sind keine Seltenheit und in unterschiedlicher Ausprägung weit verbreitet. Doch nur wenige wissen, dass bei ihnen eine Dysgnathie vorliegt. Die Kiefer- und Gesichtschirurgie kann heute mit anspruchsvollen aber besonders schonenden Methoden helfen.
Mit minimal invasiven Operationstechniken kann jeder Bereich des Kiefers und des Gesichtsschädels ohne äußere Hautschnitte und ohne aufwändige Verdrahtungen des Knochens korrigiert werden. So lassen sich funktionelle Probleme beheben und gleichzeitig das ästhetische Erscheinungsbild harmonisieren.
Weiter zur Kieferhöhlen-Operation »