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LogoPraxisklinik DR. DR. LIPPOLD - Schonende Therapien für Zahn- Kiefer- Gesichtschirurgie und Implantologie in München.
lächelnde Frau, schlafender Schwan, Knirschen im Schlaf kann vermieden werden
Kiefer- und Gesichtsschmerz

Kiefergelenksbehandlung

Arthrose ist die typische Abnutzungs- und Verschleißerscheinung der Gelenke und eine natürliche Folge unseres Alterungsprozesses.
Oft werden Schmerzen durch Fehlfunktionen des Kiefergelenks mit seinen hochkomplexen knöchernen, muskulären und nervalen Strukturen verursacht. Die einzelnen Komponenten des Kausystems bilden ein kompliziertes zusammenhängendes System. Störungen in einem Bereich beeinflussen immer das gesamte System und können sogar zu einer Beschleunigung der Arthrose führen. Die Initialbehandlung ist zunächst ähnlich einer CMD Behandlung. Man versucht das Kausystem in ein Gleichgewicht zu bringen und Fehlfunktionen zu vermeiden. Operative Kiefergelenkskorrekturen werden heute nur noch in Ausnahmefällen durchgeführt. Ein neuer wirksame Therapiemöglichkeit einer Kiefergelenksbehandlung ist aber die Injektion von Hyaluronsäure.


Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein Bestandteil der Gelenkflüssigkeit, die sich in der Gelenkkaspsel befindet und den Gelenkknorpel ernährt. Fermentativ gewonnene Hyaluronsäure wird bei der Arthosebehandlung zur Aufbesserung der Gelenkschmiere in den Gelenkraum injiziert. Dort unterstützt sie den Körper die normale Balance zwischen Abbau und Neubildung von Hyaluronsäure wiederherzustellen. Die Gelenkschmiere wird durch die eingespritzte Hyaluronsäure wieder zähflüssiger und kann ihre schmierende und schützende Wirkung besser erfüllen. Der Gelenkknorpel wird durch die schützende Hyaluronsäureschicht entlastet. Der Verschleiß nimmt ab. Die Gelenkbeweglichkeit wird besser und die Schmerzen gehen zurück.


Gnathologische Zahnbehandlung – Gnathologischer Zahnersatz

Gnathologie ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet übersetzt „die Lehre vom Kiefer“. Gnathologie beinhaltet die umfassende Betrachtung aller Funktionen des gesamten Kauorgans. Dies ist besonders wichtig bei Zahnbehandlungen wie Füllungen oder Inlay-Versorgungen und bei der Herstellung von Zahnersatz. Schon eine zu hohe Füllung oder ein schlecht sitzendes Inlay kann zu nachhaltigen Störungen des kraniomandibulären Systems führen und Schmerzen und Funktionsstörungen auslösen.

Zum stomatoganthen System gehören Ober- und Unterkiefer mit allen Zähnen, deren Kauflächen oder Schneidekanten, ebenso das Kiefergelenk und alle Muskeln des Kauorgans. Besonders wichtig für die reibungslose Funktion des Kauorgans ist eine geschlossen Zahnreihe um den Kaudruck gleichmäßig zu verteilen. Verlorene Zähne sind unbedingt zu ersetzen um ein gleichmäßiges Kaumuster zu erhalten. Der Ersatz von fehlenden Zähnen durch Implantate ist die beste Möglichkeit Funktionsstörungen des orofacialen Systems zu verhindern.

Die Eingliederung von implantatgetragen und konventionellen Zahnersatz erfordert hohe Präzision bezüglich der Passgenauigkeit an den Zähnen und in der Gestaltung der Kauflächen. Diese müssen exakt zu den Gegenzähnen im Schlussbiss passen und dürfen bei Gleitbewegungen des Unterkiefers nicht stören. Im Rahmen einer gnathologischen Behandlung ermitteln wir mit speziellen Methoden und Geräten alle wichtigen Parameter. Die Aufgabe des Zahntechniker ist es dann die so gewonnenen Werte in Inlays, Kronen oder Brücken umzusetzen.

Eine gnathologische Zahnbehandlung und eine Herstellung von Zahnersatz nach gnathologischen Gesichtspunkten fügt sich harmonisch und störungsfrei in das komplizierte Regelsystem des Kauorgans ein und vermeidet Schmerzen und Funktionsstörungen des kraniomandibulären Systems.


Knirscherbehandlung

Bruxismus oder Zähneknirschen ist seit langem bekannt und läuft meist unterbewusst und in der Nacht ab. Besonders häufig wird in der Traumphase geknirscht, während der Stress des vorangegangenen Tages verarbeitet wird. Aufgrund der modernen Lebensumstände mit alltäglicher Reizüberflutung steigt die Häufigkeit des nächtlichen Zähneknirschens auch bei jungen Menschen. Intensives Knirschen führt zu einer verstärkten Abnutzung der Zähne und zu einem deutlichen Verschleiß der Zahnoberflächen, wobei besonders die Eckzähnen und die Schneidekanten der Frontzähne in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wenn erst einmal die Eckzähne durch das Zähneknirschen verkürzt sind, können die Reibekräfte auch verstärkt auf die Seitenzähne wirken, was dann in der Folge zu Schmerzsensationen führt. Ein weiteres Problem ist die Abrasion des harten Zahnschmelzes. Ist dieser geschädigt, vielleicht an einigen Stellen sogar ganz aufgerieben, werden die Zähne deutlich anfälliger für Karies. Zudem führt die starke nächtliche Anspannung zu vermehrten Kiefergelenksschmerzen, deren eigentliche Ursache dem Patienten daher nicht bewusst wird. Spätestens hier sollte nun eingeschritten werden, um weitere Schädigungen, insbesondere des Kiefergelenkes, zu vermeiden.

Eine ursächliche Behandlung ist praktisch kaum möglich, da die das Knirschen auslösenden Gründe wie Stress und Reizüberflutung nur selten sofort geändert werden können. Durch Entspannungs- und Meditationsübungen kann man lernen vor dem Schlafengehen seinen Alltagsstress zu verarbeiten und abzubauen. Unterstützend kann auch eine physiotherapeutische Behandlung wirken. Abhilfe schafft auch eine Knischer- oder Aufbiss Schiene die Sie über Nacht tragen, damit Sie am anderen Morgen entspannt erwachen können. In hartnäckigen Fällen sind auch ergänzende Injektionen von Botulinum- Toxin hilfreich.


Aufbiss Schiene - Knirscher Schiene

Nach der gründlichen Untersuchung und Diagnostik fertigen wir Ihnen eine individuell angepasste Kunststoffschiene welche die Überlastung einzelner Zähne durch das Knirschen sowie einen Abrieb des Zahnschmelzes verhindert. Diese Schiene kann für den Ober- oder Unterkiefer angefertigt werden und wird vom Patienten während der Nacht getragen. Sie bedeckt alle Kauflächen und schaltet die fehlerhaften Zahnkontakte aus. Dadurch wird die Kaumuskulatur entspannt und der Kiefer rückt automatisch in eine Optimalposition. Dies wirkt sich positiv auf die Halswirbelsäule, die Muskulatur und das Kiefergelenk aus. Wichtig für eine effektive Behandlung ist, dass die Schiene täglich nachts getragen wird und der Sitz regelmäßig kontrolliert und durch Einschleifmaßnahmen korrigiert wird.

Je früher die Schienenbehandlung einsetzt, umso besser können langfristige Folgen des Knirschens vermieden werden.


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